Neue JuLeiCa-Termine für das 2. Halbjahr

Die neuen Termine für das zweite Halbjahr stehen fest:

JuleiCa-Module an der...


Jugendmeisterehrung 2008

Der Termin für die Jugendmeisterehrung 2008 steht fest: Dienstag 19. Februar 2008...


Freizeiten 2008

Alle Angebote sind natürlich ganz auf die speziellen Anforderungen von Kinder- und Jugendreisen...


33. deutsch-japanischer Simultanaustausch


Saarländische Sportjugend war wieder bei der In-und Out- Maßnahme dabei

In diesem Sommer, 19.Juli bis 10. August, veranstalteten die Deutsche Sportjugend (dsj) und die Japan Junior Sports Club Association (JJSA) zum 33. Mal den Deutsch-Japanischen Sportjugend-Simultanaustausch. Durch eine Kooperation mit der Sportjugend Rheinland-Pfalz war es der Saarländischen Sportjugend (ssj) möglich sowohl bei der In-Maßnahme dabei zu sein als auch bei der Out-Maßnahme  fünf ssj-TeilnehmerInnen mit nach Japan zu schicken.

In-Maßnahme

Für die In-Maßnahme bedeutete dies konkret, dass nach dem ersten Teil des Zentralprogramms in Frankfurt/Main die Shikoku-Gruppe zunächst eine Woche Regionalprogramm bei der Sportjugend Rheinland-Pfalz in Speyer hatte und anschließend für eine weitere Woche ins Saarland zur ssj kamen. So konnte Thomas Dastbaz, geschäftsführender stellvertretender Vorsitzender und Felix Weins, verantwortlich für den Japanaustausch bei der ssj , am 30. Juli die zehnköpfige japanische Gruppe aus der Region Shikoku in der Hermann-Neuberger-Sportschule begrüßen. Zusammen mit dem Jugendwart des Saarländische Golfverband  Dr. Stephan Evenschor und Christel Weins, stellvertretender Vorsitzende des Saarländische Schwimmbund wurde ein abwechslungsreiches Programm für die Woche im Saarland zusammengestellt. Auf die japanischen Jugendlichen wartete ein Programm zum kennen lernen von Land, Leute & Kultur und natürlich mit dem Sport als besonderen Akzent. Um nur kurz einige Programmpunkte zu erwähnen: Human Table Soccer, Stadtführungen durch Saarbrücken, Beuch der Tanzschule Boots- Ohlmann in Saarbrücken, Golfspielen, Draisinen fahren, Besichtigung des Landessportschule in Saarbrücken, Besuch des Saarspektakels, Empfang beim Ministerium und vieles, vieles mehr. Die japanischen und deutschen Jugendlichen verstanden sich von Anfang an prima untereinander und sprachliche Barrieren wurden mit Hilfe von Händen & Füßen, englisch und unserer Dolmetscherin Michiko Furukawa ganz einfach gelöst. So war es auch nicht verwunderlich, daß bei der themenbezogenen Jahresdiskussion im Golfclub Websweiler fast drei Stunden  interessiert und engagiert über das Thema  21. Jahrhundert, Was können wir? Engagement Jugendlicher – Mitbestimmung, Mitgestaltung, Mitverantwortung“ gesprochen wurde. Die Zeit mit den Japanern verging rasend schnell und an der saarländischen Sayonara-Party war man sich des bevorstehenden Abschieds gar nicht so bewusst. Erst am nächsten Tag (07.08.06) gab’s dann am Hauptbahnhof in Homburg den tränenreichen Abschied. Einige Gastgeschwister begleiteten die japanische Delegation sogar mit zum 2. Teil des Zentralprogramms in die Bundeshauptstadt Berlin um an der großen Sayonara-Party der dsj endgültig Tschüss zu sagen.  
In dieser Woche haben alle Beteiligten viel (neues) gelernt, unheimlich viel Spaß zusammen gehabt, viel miteinander gelacht und viel erlebt. Auch die Gastfamilien, die das erste Mal dabei waren, waren restlos begeistert und würden jederzeit wieder mitmachen.

Maßgeblich waren die Gastfamilien, denen kein Weg zu weit und keine Strapaze zu viel war, am Erfolg der In-Maßnahme beteiligt. Des weiteren gilt mein großes Dankesschön dem Saarländischen Golfverband mit Stephan und Rebekka Evenschor, Christel Weins und Christian Weins vom Saarländischen Schwimmbund, sowie Hiltrud Rehne für die vorbereitende Arbeit auf der Geschäftstelle.
Zur gleichen Zeit war eine insgesamt 125köpfige deutsche Delegation in Japan zum Gegenbesuch. Davon gehörten fünf Teilnehmer, Sabrina Skorski, Leonie Karst, Fabienne Mahlzahn, Claudia Wannemacher und Fabian Bonk aus dem Saarland zur Gruppe Rheinland Pfalz / Saarland. Zum „eingewöhnen“ ging’s zunächst drei Tage nach Kyoto, dann reisten sie in die Region Shikoku um dort auch schönes und vielfältiges Regionalprogramm zu erleben. Der zweite Teil des Zentralprogramms fand in Tokyo statt. Für alle Teilnehmerinnen waren diese drei Wochen ein unvergessliches Erlebnis.  Sie empfehlen jedem, der die Chance hat bei einem solchen Austauschprogramm mit zu machen, diese auch zu nutzen.

Dieses jugendpolitisch bedeutsame Austauschprogramm zwischen sportbegeisterten Jugendlichen aus Japan und Deutschland wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendplanes des Bundes durch das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.    

Felix Weins


Bericht der Gruppensprecherin Out 2006

Am 19.07.2006 war es endlich soweit. Wir trafen uns mit 125 Jugendlichen aus ganz Deutschland in Frankfurt am Flughafen. Alle waren super aufgeregt. Wir wurden zwar toll auf die Reise, das Land und die Kultur vorbereitet, aber dennoch konnte ich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht annähernd vorstellen, was in den nächsten 22 Tagen auf mich zukommen wird. Zusammen mit 5 Rheinland – Pfälzern und unserer Gruppenleiterin Marion ging es dann ab nach Japan. Die ersten Tage verbrachten wir in Ozu mit der gesamten Delegation der DSJ. Nach einem Tag Sightseeing in Kyoto ging es dann weiter zu unserem Regionalprogramm auf Shikoku. Wir waren alle sehr gespannt, was uns auf der kleinsten alles Hauptinseln erwarten wird. Vor allem auf das Leben in den Gastfamilien.Obwohl wir alle dachten, wir sind so gut auf die Reise vorbereitet, übertraf der Aufenthalt all unsere Erwartungen. Die Familien haben uns mit einer Herzlichkeit aufgenommen, die uns einfach überwältigt hat. Japan wird zu recht „Das Land des Lächelns“ genannt. Die Wärme und Freundlichkeit, die diese Menschen ausstrahlen, ist einfach ansteckend.Aber auch das Programm der JJSA war einfach klasse. Wir durften japanische Kampfsportarten wir Karate und Shorinji Kempo ausprobieren. Aber auch Rafting oder golfen auf einem Golfplatz hoch über dem Meer, gehörten für mich zu den absoluten Highlights. Von der Landschaft hat mich Tokushima  am meisten begeistert. In dieser Präfektur gab es soviel unberührte Natur, Berge, Flüsse und Seen – einfach wunderschön. Unsere Betreuer in den einzelnen Städten waren unglaublich. Das gesamte Programm war so gut organisiert und uns wurde jeder Wunsch von den Augen abgelesen.Leider war die Zeit in Japan viel zu kurz. Aber ich möchte dieses Erlebnis um nichts in der Welt eintauschen. Ich werde alles dafür tun, damit ich den Kontakt mit meinen Gastfamilien so lange wie möglich aufrecht erhalte. Ich wünsche mir, dass wir uns irgendwann wieder sehen. Eins steht für mich fest: Ich werde wieder nach Japan kommen!!!

Sabrina Skorski, Gruppe Rheinland Pfalz/ Saarland